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Kernkraftwerk Brunsbüttel
stillgelegtes Kernkraftwerk
Das stillgelegte Kernkraftwerk Brunsbüttel liegt an der Elbmündung in Schleswig-Holstein, etwa 75 km nordwestlich von Hamburg. Es wurde von der Kraftwerk Union gebaut und bis 2011 betrieben. Der Reaktor war ein Siedewasserreaktor mit einer elektrischen Leistung von 800 MW. Das Kraftwerk wurde aufgrund seiner hohen Störanfälligkeit und der Entscheidung im Rahmen des deutschen Atomausstiegs endgültig stillgelegt. Das KKB war bis 2011 in Betrieb, bis die Umweltminister der Länder und des Bundes die Stilllegung beschlossen. Im Jahr 2012 begann der Rückbau, und im Jahr 2018 wurde die Stilllegungs- und Abbaugenehmigung erteilt. Die Anlage befindet sich nun im Stilllegungsbetrieb, wobei nur noch 1 % radioaktiven Materials vorhanden ist, hauptsächlich im Reaktordruckbehälter. Die Stilllegung wurde durch die politischen Entscheidungen und die Sicherheitsbedenken ausgelöst. Im Betrieb wurden zahlreiche Störungen und meldepflichtige Ereignisse registriert, darunter ein schwerer Störfall 1978 und eine Knallgas-Explosion im Jahr 2001. Diese Vorfälle führten zu Untersuchungen und Sicherheitsmaßnahmen. Im Jahr 2007 wurde das Kraftwerk dauerhaft abgeschaltet, nachdem Mängel im Bau festgestellt wurden. Die Stilllegung wurde im Jahr 2011 endgültig beschlossen, und der Rückbau begann. Die Anlage ist nun in der Phase der Stilllegung und Abbruchvorbereitung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kernkraftwerk
- Ort
- Brunsbüttel
In der Nähe
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