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Johanniterhaus Küsnacht, Schweiz
Kloster in der Schweiz
Das Johanniterhaus Küsnacht war ein Zentrum der Johanniterordnung in der Schweiz, genauer gesagt im Kanton Zürich. Es stand in Küsnacht bei Zürich und war der Sitz einer Komturei. Die ersten Kontakte zwischen den Johannitern und der Region datieren von 1276, als sie Rebland und die Niedere Mühle erwarben. Die Kommende wurde 1373 durch Papst Gregor XI. eigenständig, nachdem sie die Pfarrkirche übernommen hatte. Die Kommende war für Gottesdienste, Verwaltung des Rebbesitzes, Pflege von Armen und Kranken sowie Aufnahme von Pfründern zuständig. Das Johanniterhaus wurde 1373 als Priesterhaus mit Spital errichtet und später durch ein Hauptgebäude erweitert. Es umfasste Räume für Komtur, Geistliche, Angestellte, ein Refektorium, eine Bibliothek und eine Küche. 1930 wurde ein Wandbild der «Invidia» freigelegt, und 1923 wurden Malereien im Chor entdeckt. Das Gebäude diente bis 1983 als Lehrerseminar und ist heute Teil der Kantonsschule Küsnacht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Kanton Zürich
In der Nähe
- Küsnacht135 m
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