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Hergatz
Gemeinde im Landkreis Lindau (Bodensee) in Bayern
Hergatz liegt im westlichen Allgäu, in Höhenlagen von 550 bis 630 m ü. NHN. Das Gemeindegebiet grenzt an die Obere Argen und deren Zuflüsse sowie an das Gewässerzug aus Dürrach und Leiblach. Die Bundesstraße 12 verläuft durch den Ortsteil Wohmbrechts, und die Gemeinde ist von der Tiroler Salzstraße durchzogen. Mehrere Gemeindeteile liegen am Südufer der Oberen Argen oder in deren Flussauen. Hergatz wurde erstmals 1349 erwähnt, als die Herren von Ellhofen und andere Herrschaften die Rechte besaßen. Die Salzstraße und die Wallfahrt nach Wohmbrechts prägten die Orte. Die Pfarrkirche in Hergatz beherbergt die Gebeine der Seligen Nonne Richildis. Die Gemeinde entstand 1978 aus dem Zusammenschluss von Wohmbrechts und Maria-Thann, die beide seit dem 16. Jahrhundert eigenständige Gemeinden waren. Hergatz ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie das Schloss Wohmbrechts und die Marienkirche in Maria-Thann. Regelmäßige Veranstaltungen wie das Schneeflockenfest werden von der Landjugend organisiert. Der Ort ist ein Verkehrsknotenpunkt mit Bahn, Bus und Radwegen. Persönlichkeiten wie Georg von Jochner und Ludwig Dorn haben die Region geprägt. Die Kultur lebt vom westallgäuerischen Dialekt und den ländlichen Traditionen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Lindau
- Seehöhe
- 600 m
- Website
- http://www.hergatz.de
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