Zisterzienserinnenkloster Malchow

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KlosterLandkreis Mecklenburgische SeenplatteBezirk Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Zisterzienserinnenkloster Malchow

Kloster in Deutschland

Das Kloster Malchow war ein ehemaliges Magdalenerinnenkloster in Alt Malchow, im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, auf der Südseite des Malchower Sees. Es entstand 1298, als der Konvent der Magdalenerinnen aus Röbel in das Dorf Alt Malchow verlegt wurde. Das Kloster wurde später zisterziensisch und wurde nach der Reformation 1572 in ein adeliges Damenstift umgewandelt. Es war eines der drei Landesklöster der mecklenburgischen Ritterschaft. Das Kloster war für Adelsfrauen geschaffen, die sich nach strengen Voraussetzungen einschreiben konnten. Die Einschreibungen erfolgten meist nach der Geburt der Töchter, wobei die älteste in Dobbertin, die zweitgeborene in Malchow und die dritte in Ribnitz aufgenommen wurde. Die Klosteranlage umfasste die Kirche, den Friedhof und den Engel’schen Garten, der 1786 bis 1818 von Christian Engel angelegt wurde. Die Klosterkirche wurde 1844–1849 errichtet und 1888–1890 im neugotischen Stil erneuert. In der Kirche befindet sich ein Orgelbaumuseum mit einer Orgel von Friedrich Friese III. Die Anlage umfasst die Klosterkirche, den Friedhof und den Engel’schen Garten. Die Klosterkirche wurde 1844–1849 errichtet und 1888–1890 im neugotischen Stil erneuert. In der Kirche ist das Mecklenburgische Orgelmuseum untergebracht, das eine Ausstellung zur Geschichte des mecklenburgischen Orgelbaus beinhaltet. Die Klosterkirche beherbergt eine Orgel von Friedrich Friese III. Der Engel’sche Garten wurde von Christian Engel 1786 bis 1818 angelegt und 1856 fertiggestellt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Malchow
Erbaut
1201
Denkmalstatus
Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern

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