📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Ostramondra
Schloss in Deutschland
Das Schloss Ostramondra steht in der Gemeinde Ostramondra im Landkreis Sömmerda in Thüringen. Es befindet sich auf einer ehemaligen Wasserburg am Zusammenfluss des Flüsschens Schafau und des Krebsbachs. Die Anlage war ursprünglich ein Rittergut, das von der Familie Knauth bis 1596/1612 verwaltet wurde. Später wechselte das Eigentum mehrfach, unter anderem durch die Familie von Sperling und die Schubar(d)t. Die letzte Familie, die das Schloss besaß, war die von Krosigk. Das Schloss hat eine reiche Geschichte, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. Die Familie Knauth hatte das Rittergut bis 1596/1612 im Lehnsbesitz. Im 18. Jahrhundert wurde die Familie von Sperling Besitzer, und ab 1829 ging das Gut in bürgerliche Hände. 1945 wurde das Schloss von der US-Armee besetzt, und die Familie Krosigk wurde enteignet. Die Gebäude sind heute restauriert und befinden sich in Privatbesitz, allerdings weitgehend leer. Die Anlage umfasst ein Schloss mit Park und bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft. Die historischen Räume und die ehemalige Zugbrücke über den Wallgraben sind erhalten. Der Park umgibt das Schloss und lädt zu Spaziergängen ein. Die Umgebung ist geprägt von der Landschaft des Thüringer Landes, mit Flüssen und Wäldern. Die Anlage ist ein Beispiel für die Entwicklung von Wasserburg zu Rittergut und schließlich zu einer privaten Anlage.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Ostramondra
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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