Schloss Merlsheim
Schloss in Deutschland
Das Schloss Merlsheim ist ein denkmalgeschütztes Profangebäude in Merlsheim, einem Ortsteil von Nieheim im Kreis Höxter in Nordrhein-Westfalen. Die Region wurde erstmals 1292 urkundlich erwähnt, damals noch als Merlhossen und Merlhusen. Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem Rittergeschlecht der von Oeynhausen verbunden, das ab dem 13. Jahrhundert in der Gegend einflussreich war. Die Familie erwarb im 14. Jahrhundert Besitz in Merlsheim, wobei Sievert von Oeynhausen 1420 die Burg errichtete, deren Reste heute noch im Keller des Südflügels zu sehen sind. Das Schloss war bis ins 19. Jahrhundert in der Familie von Ketteler verblieben, die es 1667–1668 in das heutige Haus Merlsheim umgebaut hat. Die Familie von und zur Mühlen übernahm 1920 das Gut, und seitdem lebt die Familie dort. Die Geschichte des Schlosses ist geprägt von mehreren Besitzerwechseln und der langen Tradition der Familie von Oeynhausen, die den Besitz bis ins 17. Jahrhundert verwalte. Die Familie von Ketteler trug maßgeblich zur Entwicklung des Gebäudes bei. Im Schloss Merlsheim sind die Reste der alten Wasserburg sowie die Ausbauten des 17. Jahrhunderts erhalten. Die Räume und Wege des Gebäudes spiegeln die Entwicklung der Familie und der Region wider. Ausblick auf die umliegende Landschaft und die historischen Bauten der Region sind Teil der Atmosphäre. Die Umgebung um Merlsheim bietet eine ruhige, ländliche Idylle, die die Geschichte des Ortes und der Familie von Oeynhausen lebendig wirkt.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Nieheim
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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