Planète Sauvage
Planète Sauvage liegt bei Port-Saint-Père in der Loire-Atlantique, südwestlich von Nantes im flachen Hinterland der Loiremündung. Der Park wurde am 1. Mai 1992 unter dem Namen Safari Africain eröffnet und ist mit rund 85 Hektar einer der größten Tierparks Westfrankreichs. Sein Grundgedanke stammt aus der Safaripark-Tradition: Die Tiere leben in weiten Gehegen, die Besucher bewegen sich hindurch statt an Gehegezäunen entlang. Kernstück ist die Piste Safari, eine zehn Kilometer lange Strecke durch fünfzehn große Gehege auf etwa 60 Hektar, die im eigenen Auto oder in einem geführten Geländewagen befahren wird. Insgesamt leben im Park rund 1.100 Tiere aus etwa 120 Arten. Die übrigen Bereiche werden zu Fuß erschlossen: die Cité Marine mit Großen Tümmlern, der Chemin de Brousse mit afrikanischer Dorfkulisse, der Temple de la Jungle mit asiatischen Arten wie Makaken und der Sentier des Incas mit südamerikanischen Tieren. Für Autofahrt und Fußwege zusammen ist ein ganzer Tag zu veranschlagen; die Fahrt allein dauert je nach Verkehr etwa eine Stunde. Empfehlenswert sind die frühen Stunden, weil viele Tiere dann aktiver sind und die Piste noch leer ist. Die Besucherzahlen bewegen sich zwischen etwa 216.000 und 321.000 im Jahr; 2018 waren es rund 271.000. Geöffnet ist in der wärmeren Jahreshälfte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
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