Ochsenkopf bei Jägerhaus

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Ochsenkopf bei Jägerhaus

Berg im Erzgebirge

Der Ochsenkopf ist ein 823,4 Meter hoher Berg im Erzgebirge südlich der Staatsstraße zwischen Schwarzenberg und Sosa. Er liegt im Bereich der Mikrogeochore „Ochsenkopf-Hochfläche“ und ragt kaum aus der umliegenden Landschaft hervor, da Jägerhaus bereits 782 Meter hoch liegt. Der Berg ist mit Wald bedeckt und gehört zum Naturraum des Erzgebirges. Der Ochsenkopf war ein bedeutender Schmirgelabbau, dessen Qualität sogar dem spanischen Schmirgel vorgezogen wurde. Im 18. Jahrhundert wurde der Schmirgel in Dresden mit bis zu 60 Thalern pro Centner gehandelt. Alexander von Humboldt und Justus Roth erwähnten den Berg in ihrer Forschung, da Schmirgel und andere Minerale wie Talk und Meneghinit dort vorkamen. Die Abbauaktivitäten reichten bis ins 18. Jahrhundert, wobei die Produktion im Laufe der Zeit abnahm. Auf dem Ochsenkopf finden sich historische Ereignisse, wie Waldbrände im 16. Jahrhundert und Jagdzüge von Herzögen. George Körner berichtete über die Bedeutung des Berges für den Schmirgelabbau und die damit verbundenen Wirtschaftsverhältnisse. In der Nähe des Berges wurde 1930 eine Leipziger Studentin im Wald umgebracht, wofür ein Gedenkstein existiert. Die Umgebung bietet Wanderungen durch Waldgebiete und Ausblicke auf das Erzgebirge.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Berg
Ort
Schwarzenberg/Erzgeb.
Seehöhe
823 m

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