📷 Bild: Wikimedia Commons
Nikolaushöhle
Karsthöhle in Veringenstadt, Deutschland
Die Nikolaushöhle liegt auf der Schwäbischen Alb südlich der Altstadt von Veringenstadt. Sie befindet sich am oberen nördlichen Prallhang der Lauchert, auf einer Höhe von 657 m ü. NN. Die Höhle ist Teil eines tektonischen Gebietes mit zahlreichen Höhlen, die durch Klüfte entstanden sind. Sie ist die größte steinzeitliche Wohnhöhle in Veringenstadt und liegt in der Nähe der Göpfelsteinhöhle. Die Höhle ist als kulturgeschichtlich wertvolles Naturdenkmal ausgewiesen. Die Nikolaushöhle ist ein bedeutendes archäologisches Fundplatz mit Funden aus verschiedenen Epochen. Sie wurde erstmals 1856 erwähnt und wurde 1934 eingehend untersucht. Dabei wurden Knochenfunde von Höhlenbären sowie andere Tierarten wie Mammut und Ren nachgewiesen. Die Höhle wurde in der Altsteinzeit, Aurignacienkultur, Magdalénienkultur, Neolithikum und Bronzezeit besiedelt. In der Magdalénienkultur wurden Schmuckstücke, Jagdpfeifen und Werkzeuge gefunden, die auf eine komplexe Kultur hinweisen. In der Höhle selbst gibt es eine Informationstafel. Von der Höhle aus führt ein Weg zum Höhleneingang, der frei zugänglich ist. Auf dem Höhlendach steht eine Kleebuche als Naturdenkmal, von der aus man einen Blick auf die Altstadt von Veringenstadt und die umliegende Landschaft genießen kann. Die Höhle ist Teil eines größeren Höhlengebiets, das sich in der Region um Veringenstadt erstreckt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Naturdenkmal in Deutschland, Karsthöhle
- Ort
- Veringenstadt
- Denkmalstatus
- Naturdenkmal
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