Burgruine Silberberg

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Burgruine Silberberg

Burgruine in Hüttenberg (104401)

Die Burgruine Silberberg liegt auf einer felsigen, bewaldeten Bergkuppe drei Kilometer nördlich von St. Martin am Silberberg in der Gemeinde Hüttenberg im Bundesland Kärnten. Sie steht unter Denkmalschutz und befindet sich in einer Region, die bereits urgeschichtliche und römische Funde sowie frühe Bergbauaktivitäten aufweist. Die Anlage war Teil einer Tal-Sperre und wurde im 12. Jahrhundert durch das Geschlecht der Silberberger besessen, das bis 1756 bestand. Die Burg war bis ins 17. Jahrhundert als Schloss ausgebaut und wurde von verschiedenen Adelsfamilien genutzt. Heinrich von Silberberg war 1280 Vogt des Klosters Göss und stand später im Dienst des Erzstifts Salzburg. Die Familie wurde 1756 ausgestorben, und die Burg wurde von Pfeilheim übernommen, doch bald wieder verfallen. 1928 gelangte sie in den Besitz von Johann Nepomuk Dickmann und später der Familie Knappitsch. Die Ruine liegt auf einer Hanghöhe mit einer Seehöhe von etwa 1138 Metern und ist von Wald umgeben. Die Anlage wurde im 16. Jahrhundert über Reste der mittelalterlichen Burg errichtet. Valvasor beschrieb 1688 noch ein intaktes Schloss mit romanischem Bergfried und Wohnbauten. Heute sind nur wenige Mauerreste aus romanischer und gotischer Zeit erhalten, die stark von Vegetation überwachsen sind.

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Art
Ruine, Burgruine
Ort
Hüttenberg
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich

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