📷 Bild: Wikimedia Commons
Fischertor
nicht mehr existierendes Tor in der Altstadt von Bratislava, Slowakei
Das Fischertor war ein mittelalterliches Tor in der Altstadt von Bratislava, das im 14. Jahrhundert errichtet wurde. Es verband die Fischerdörfer am Donauufer mit der Stadt und war Teil der vier historischen Tore. Das Tor war klein und wurde als „Pförtlein“ bezeichnet. Es besaß ein äußeres und ein inneres Tor mit Türmen, Erkern und einer Zugbrücke. Die erste Erwähnung datiert auf das Jahr 1403. Das Tor spielte eine Rolle in der Sicherheit der Stadt, wurde 1529 aus Angst vor Türkenangriffen vermauert und 1756 wieder eröffnet. Es erhielt den Namen Maria Theresientor und trug eine Gedenktafel für Maria Theresia. 1776 wurde es mit den mittelalterlichen Mauern abgerissen. Die Straße Rybárska brána führt heute durch den Ort, und unterirdische Reste sind am Hviezdoslav-Platz sichtbar. Die Reste des Fischertores sind heute unter einer Plexiglasscheibe am Hviezdoslav-Platz zu besichtigen. Das Tor war Teil der Stadtmauer und hatte eine besondere Funktion für die Fischer. Es war ein Teil der Sicherheitsanlagen und wurde mehrfach umgebaut. Die Geschichte des Tores spiegelt die Entwicklung der Stadt und ihrer Verteidigungsanlagen wider.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadttor
- Ort
- Bratislavský kraj
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