Benediktinerinnenkloster Cornberg
Kloster in Deutschland
Das Kloster Cornberg ist ein ehemaliges Benediktinerinnenkloster in der Gemeinde Cornberg im Landkreis Hersfeld-Rotenburg in Hessen. Es entstand im 13. Jahrhundert aus einem Beginenhaus in Bubenbach und wurde 1292–1296 auf dem Gelände eines Guts in Elrichsüß gebaut. Die Anlage lag am Corenberg, wo der Cornberger Sandstein abgebaut wurde. Die Klosterkirche war der Gottesmutter Maria geweiht, und die erste Priorin war Lukardis von Hohnstein. Das Kloster war in fast 60 Orten begütert, wobei der Hof in Cornberg mit 22 Hufen der wichtigste war. Das Kloster wurde 1526 aufgehoben und in ein landwirtschaftliches Hofgut umgewandelt. Es war bis 1964 eine Staatsdomäne und wurde 1990–1994 saniert. Heute umfasst die Anlage das gotische Klostergeviert, das als Kulturbühne, Bürgerhaus, Museum und Gastronomie genutzt wird. Die ehemalige Kirche mit der Nonnenempore dient als Kulturbühne, und das Museum informiert über den Cornberger Sandstein, die Saurierfährte und die Geschichte des Klosters. Die Anlage umfasst das gotische Klostergeviert, das nach der Sanierung erhalten blieb. Im Norden befindet sich die ehemalige Kirche mit der Nonnenempore, die heute als Kulturbühne genutzt wird. Im Süden ist ein Bürgerhaus untergebracht, im Westen ein Museum mit Informationen zum Sandstein und der Geschichte des Klosters. Im Osten gibt es einen Gastronomiebetrieb und Hotel. Die ehemaligen Wirtschafts- und Wohngebäude wurden abgerissen, nur das Klostergeviert blieb erhalten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- religiöse Gemeinschaft, Kloster
- Ort
- Cornberg
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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