Kloster Pelplin

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Kloster Pelplin

Kloster in Polen

Das Kloster Pelplin liegt in der Stadt Pelplin südlich von Danzig und war ein Zisterzienserkloster, das von 1258 bis 1823 bestand. Es wurde von Herzog Sambor II. von Pommerellen gegründet und war das dritte Kloster des Ordens im Herzogtum Pommerellen. Die Kirche wurde 1289 im Stil der Backsteingotik errichtet und 1323 fertiggestellt. Sie ist heute die Kathedrale Mariä Himmelfahrt und wurde 1965 in eine Basilica minor erhoben. Die Kathedrale ist eine dreischiffige Basilika mit einem Querhaus und einem barocken Dachreiter. Sie verfügt über wertvolle Gemälde, darunter Werke von Herman Han und Andreas Stech. Der Hochaltar, der 1623 errichtet wurde, ist der zweitgrößte der Welt und enthält das Bild der Krönung der Jungfrau Maria. Die Kirche ist reich an kunstgeschichtlichen Werken, darunter Fresken, Orgeln und Epitaphe aus verschiedenen Epochen. In der Anlage befindet sich auch das Priesterseminar Pelplin. Die Klostergebäude sind teilweise erhalten und liegen südlich der Kirche. Die Anlage umfasst einen Kreuzgang und ein Querschiff. Die Seitenorgel aus dem 17. Jahrhundert und die Hauptorgel aus dem 19. Jahrhundert sind Teil der Kirche. Die Kathedrale und Teile der Klosteranlage sind besichtigbar, und die Bibliothek des Priesterseminars enthält eine der 49 noch existierenden Exemplare der Gutenberg-Bibel.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kathedrale, Kirchengebäude, Basilica minor, Baudenkmal, Kloster
Ort
Pelplin
Adresse
pl. Mariacki 7/alejaCystersów
Erbaut
1258
Baustil
Gotische Architektur
Denkmalstatus
unbewegliches Denkmal (Polen)

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