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Motte Flachenhof
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Motte Flachenhof ist eine Burgruine in Langenfeld-Immigrath, südwestlich des Schnittpunktes der Bahnstrecke Mülheim-Speldorf–Troisdorf und der A 542. Sie geht auf eine mittelalterliche Turmhügelburg zurück und liegt in der Nähe des Bauernhofs Flachenhof. Die Anlage wurde bereits 1894 erstmals erwähnt und wird als Bodendenkmal eingetragen. Die Burgruine wurde 1949 von Rafael von Uslar beschrieben, der einen etwa 20 Meter durchmessenden Rundhügel mit Wall und Graben feststellte. 1955 berichtete Heinz Müller von einer Besiedlung bis ins 12. Jahrhundert. Die Motte Flachenhof gilt als Vorgängerin der Dückeburg, einer jüngeren Wasserburg in der Nähe. Die Anlage ist heute nur zur Hälfte erhalten, mit einem Wassergraben an der Bahnseite und einem weiteren Graben an der Autobahnseite, der die Vorburg umgeben haben könnte. Die Motte Flachenhof ist ein erhaltener Hügel mit Grabenstrukturen, der heute nur zur Hälfte sichtbar ist. Sie liegt am Rand eines sumpfigen Ödlandstreifens und wird von einem wassergefüllten Graben umgeben. In der Umgebung finden sich Flurbezeichnungen wie „Am Burggraben“ und „Burgstraße“. Die Anlage wird auch mit der Sage vom versunkenen Schloss in Verbindung gebracht, obwohl die genaue Verknüpfung nicht eindeutig ist.
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- Art
- Burg
- Ort
- Langenfeld
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal
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