Palais Schönborn

📷 Bild: Wikimedia Commons

BurgenWienBezirk Wien

Palais Schönborn

Palais in der Josefstadt, Wien

Das Palais Schönborn ist ein barockes Gartenpalais im 8. Wiener Gemeindebezirk, der Josefstadt, an der Laudongasse 15–19. Es wurde 1706 von Friedrich Carl von Schönborn in Auftrag gegeben und 1714 fertiggestellt. Das Gebäude diente als Wohnsitz und ist heute Sitz des Österreichischen Museums für Volkskunde. Der Name „Gartenpalais Schönborn“ wird häufig verwendet, um es vom Palais Schönborn-Batthyány im ersten Bezirk zu unterscheiden. Das Palais ist für seine barocke Architektur und die historische Bedeutung bekannt. Die Innenausstattung war ursprünglich großzügig, und das Palais war vor allem durch seine Gemäldesammlung und Tulpenzucht berühmt. 1725 wurde der Garten ausgebaut, und bis 1862 wurde der größte Teil des Gartens verkauft. 1872 übernahm die Hochschule für Bodenkultur das Palais, und seit 1917 ist es das Zuhause des Österreichischen Museums für Volkskunde. Im Palais Schönborn kann man die historischen Räume und die barocke Architektur erkunden. Der Garten, der heute als Schönbornpark genutzt wird, bietet Ausblicke auf die Josefstadt. Die ehemalige Gartenszene mit dem Grottenpavillon und dem Komödienparterre ist in historischen Zeichnungen dokumentiert. Die Restaurierungen des 20. Jahrhunderts haben den Zustand des Gebäudes und des Gartens erhalten. Die Umgebung um das Palais ist geprägt von der historischen Stadtsituation der Josefstadt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Palast, Stadtpalais
Ort
Wien
Adresse
Laudongasse 15-19
Erbaut
1711
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Palais Schönborn (CC0-1.0)

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