📷 Bild: Wikimedia Commons
Alesia
archäologische Stätte in Frankreich
Alesia war ein gallisches Oppidum, das auf dem Mont Auxois in der Gemeinde Alise-Sainte-Reine im Département Côte-d’Or liegt. Es war die Hauptstadt der Mandubier und befand sich auf einem etwa zwei Kilometer langen Plateau in 400 Metern Höhe. Das Oppidum war eines der größten Galliens und wurde bis ins 1. Jahrhundert v. Chr. bewohnt. Es war durch Steinfelsen und Befestigungen geschützt und hatte eine gut strukturierte Stadtanlage. Die Schlacht um Alesia im Jahr 52 v. Chr. war ein entscheidender Moment im gallischen Krieg. Caesar befehligte etwa 70.000 Soldaten, Vercingetorix etwa 20.000. Die Belagerung führte zu einem langen Kampf, bei dem die Römer einen inneren und äußeren Belagerungsring errichteten. Nach dreißig Tagen starben viele Zivilisten aus Hunger, und Vercingetorix musste sich schließlich ergeben. Die Schlacht markierte den Beginn der römischen Herrschaft in Gallien. Alesia blieb nach der Eroberung ein wichtiger Ort. Die gallo-römische Nachfolgestadt entstand auf dem Plateau und hatte eine Vielzahl von Gebäuden, darunter Tempel, Forum, Theater und Werkstätten. Die Stadt wurde durch Naturstein und Holz gebaut und hatte eine gut ausgebauten Straßennetz. Die Basilika, die vermutlich im 2. Jahrhundert errichtet wurde, war ein Zeichen der römischen und späteren christlichen Präsenz.
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- Art
- Archäologische Stätte, Oppidum, Vicus
- Ort
- Alise-Sainte-Reine
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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