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Köthel
Gemeinde in Deutschland
Köthel ist eine Gemeinde im Osten des Kreises Stormarn in Schleswig-Holstein. Der Ort liegt etwa zehn Kilometer östlich von Trittau und wird durch den Fluss Bille in zwei Teile geteilt. Der südliche Teil gehört zur Gemeinde Lauenburg, der nördliche zum Amt Reinbek. Die Gemeinde ist seit der Annexion Schleswig-Holsteins durch Preußen im Kreis Stormarn angesiedelt. Köthel wurde erstmals 1230 urkundlich erwähnt und war bis 1529 im Besitz eines Zisterzienser-Nonnenklosters. Im Jahr 1609 wechselte der Ort in das Amt Trittau. Im 20. Jahrhundert stand der Ort im Mittelpunkt eines umstrittenen Schweinemastprojekts, das durch eine Bürgerinitiative stark bekämpft wurde. Die Gemeindevertretung lehnte das Projekt mehrfach ab, doch die Baugenehmigung wurde 2010 erteilt. Der Ort bietet einen ruhigen Wohnraum mit ländlichem Charakter. Die Bille trennt die Gemeinde in zwei Teilorte, die jeweils eigenständige Gemeinden bilden. Die Gemeindevertretung besteht aus neun Sitzen, die von der Wählergemeinschaft Köthel-Stormarn gewonnen wurden. Der Bürgermeister ist Frank Siemers. Die Gemeinde ist mit ihrer Geschichte und dem Widerstand gegen das Schweinemastprojekt ein interessanter Ort für Besucher.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Schleswig-Holstein
- Seehöhe
- 38 m
- Website
- https://koethel.de/
In der Nähe
- Köthel (Lauenburg)351 m
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