📷 Bild: Wikimedia Commons
Kloster Walkenried
ehemalige Zisterzienserabtei in Deutschland, heute Museum und UNESCO-Welterbe
Das Kloster Walkenried liegt im südlichen Harzrand, nahe dem Dreiländereck Niedersachsen – Sachsen-Anhalt – Thüringen. Es umfasst die Ruine der Klosterkirche sowie das gut erhaltene gotische Klausurgebäude. Die Anlage ist Teil der UNESCO-Welterbe-Route im Harz und wurde 2010 als Teil der Stätte Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft zum Weltkulturerbe erklärt. Die Klosteranlage ist für ihre historische Bedeutung und architektonische Ausstattung bekannt. Die gotische Klosterkirche, eine der größten Kirchen Norddeutschlands, wurde 1290 geweiht. Der Lesegang, ein nördlicher doppelschiffiger Kreuzgang, ist ein Wahrzeichen der Gotik. Die Klausur und das Brunnenhaus sind ebenfalls gut erhalten. Die Anlage beherbergt zudem ein Zisterziensermuseum, das 2006 eröffnet wurde. Besucher können die Ruinen der Klosterkirche, den Kreuzgang und das Klausurgebäude erkunden. Der Lesegang mit seinen dekorativen Kapitellen und Tierdarstellungen ist ein Highlight. Die Anlage bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft und ist Teil der Welterbe-Route. Ein neuer Erkenntnisweg und ein Klostermodell im Westportal der Kirchenruine ergänzen die Besichtigungsmöglichkeiten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Bildungseinrichtung, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Walkenried
- Adresse
- Steinweg
- Erbaut
- 1129
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Niedersachsen
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