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Martinstein
Gemeinde in Deutschland
Martinstein ist die flächenkleinste Gemeinde Deutschlands und liegt im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Der Ort gehört zur Verbandsgemeinde Nahe-Glan und befindet sich direkt am linken Flussufer der Nahe. Nördlich des Dorfes erstreckt sich der Hunsrück, südlich das Nordpfälzer Bergland. Im Westen grenzt Simmertal an, im Osten Weiler bei Monzingen und Merxheim. Martinstein hat eine lange Geschichte, die bis ins Hochmittelalter zurückreicht. 1340 wurde eine Burg errichtet, und 1342 erhielt der Ort Stadtrechte. Im 18. Jahrhundert kam der Ort in den Besitz der Markgrafschaft Baden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Martinstein Teil des Landes Rheinland-Pfalz. 1970 wurde das Dorf der Verbandsgemeinde Bad Sobernheim zugeordnet, die 2020 mit der VG Meisenheim zur Verbandsgemeinde Nahe-Glan fusionierte. Der Ort bietet eine ruhige Atmosphäre mit traditionellen Gebäuden. In der Hauptstraße stehen die römisch-katholische Kirche St. Martin mit gotischem Chor und barockem Schiff sowie die ehemalige Schule aus dem Jahr 1903. Die Infrastruktur umfasst die Bundesstraße 41, einen Haltepunkt der Nahetalbahn, ein Restaurant, zwei Bäckereien und ein Haushaltswarengeschäft. Die Gemeinde wird von sechs Ratsmitgliedern und dem Ortsbürgermeister Edgar Pütmann verwaltet, der 2024 mit 92,8 % der Stimmen wiedergewählt wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Bad Kreuznach
- Seehöhe
- 190 m
- Website
- http://www.bad-sobernheim.de
In der Nähe
- Simmertal1.6 km
- Weiler bei Monzingen1.7 km
- Merxheim1.8 km
- Burg Rotenberg (Dhaun)2.3 km
- Horbach2.9 km
- Burg Brunkenstein2.7 km
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