📷 Bild: Wikimedia Commons
Spitalskirche
Kirche in Bad Leonfelden (2003)
Die Spitalkirche in Bad Leonfelden steht im Mühlviertel von Oberösterreich und wurde im frühen 16. Jahrhundert an das Bürgerspital angebaut. Sie ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk, das 1517 bis 1520 errichtet wurde. Die Kirche war ursprünglich für die seelische Versorgung der Spitalsbewohner gedacht und wurde später durch lutheranische Geistliche genutzt. Im 17. Jahrhundert wurde sie aufgrund der Gegenreformation geschlossen, bis sie 1673 von der Josephi-Bruderschaft wieder katholisch eingeweiht wurde. Die Spitalkirche war nach dem Marktbrand 1776 barockisiert und diente bis 1940 als Gemeindeamt. Sie wurde später auch als Sparkasse, Garage, Volksschule und Heimatmuseum genutzt. 1986/87 wurde der Kirchenraum restauriert, und 2013 wurde der mittelalterliche Fürsorgekomplex renoviert. Die Kirche hat ein spätgotisches Langhaus mit polygonaler Apsis und einem Sternrippengewölbe. Der Kirchenraum ist ein dreijochiges Langhaus mit einfachen Wandpfeilern und einer polygonalen Apsis. Das Gewölbe der Apsis geht in ein Bogenrippengewölbe über. Die Steinmetzzeichen der Kirche lassen auf eine donauländische Tradition schließen und finden sich auch in anderen Kirchen wie der Pfarrkirche Ottensheim. Die Kirche bietet einen Ausblick auf die Umgebung und ist Teil des historischen Stadtbildes von Bad Leonfelden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Bad Leonfelden
- Adresse
- Linzer Straße 3
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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