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Franziskanerkloster Sorau
Kloster in der Niederlausitz
Das Franziskanerkloster Sorau war ein Kloster des Franziskanerordens in der heutigen Stadt Żary, im östlichen Teil der Niederlausitz. Es wurde im 13. Jahrhundert gegründet und bis 1549 bestand. Das Kloster gehörte zur sächsischen Ordensprovinz der Franziskaner und war Johannes dem Täufer und dem Evangelisten Johannes gewidmet. Es war für die Seelsorge der Stadt Sorau zuständig und diente als Grablege für mehrere Herren der Region. Das Kloster wurde 1549 durch ein Feuer vollständig zerstört, was den Konvent aufgab. Die Klosterkirche wurde nach der Reformation 1550 als evangelische Pfarrkirche wieder aufgebaut und 1728 als barocker Saalbau fertiggestellt. Auf dem Klostergelände entstanden später ein Hospital, ein Waisenhaus und eine Schule. Die heutige Heilig-Kreuz-Kirche dient als römisch-katholische Garnisonskirche. In der Region sind noch Reste der ursprünglichen Bausubstanz erhalten, wie der Feldsteinsockel des Turms und Grundmauern aus Ziegelstein. Das Malzhaus besitzt einen gotischen Keller, und in der Schule sind Reste des mittelalterlichen Ostflügels des Klosters im Keller zu sehen. Das Waisenhaus und die Schule aus dem 17. und 18. Jahrhundert sind als Gebäude erhalten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, Gebäudekomplex
- Ort
- Żary
- Erbaut
- 1300
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
In der Nähe
- Franziskanerkloster Sorau (Żary), Polen2 m
- Stadtmauer Żary46 m
- Część klasztoru (dec. słodownia), XIV/XV76 m
- Muzeum Pogranicza Śląsko-Łużyckiego w Żarach148 m
- Dewiner Schloss256 m
- Schloss Sorau284 m
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