fort de Champigny

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Île-de-FranceBezirk Île-de-France

fort de Champigny

Das Fort de Champigny ist eine militärische Anlage, die südöstlich von Paris in Chennevières-sur-Marne steht. Es wurde nach dem Französisch-Preußischen Krieg errichtet, um Paris zu schützen. Die Anlage war Teil eines äußeren Festungsringes, der aufgrund der verbesserten Artillerietechnik seit den 1840er Jahren gebaut wurde. Die Anlage umfasste acht Hektar und war strategisch an der Pariser-Troyes-Eisenbahnstrecke gelegen. Das Fort war ursprünglich mit 34 Geschützen ausgestattet und wurde 1911 modernisiert, wobei Beton-Verstärkungen und Beobachtungstürme hinzugefügt wurden. Während des Ersten Weltkriegs feuerten zehn 12- und 15-Zentimeter-Geschütze auf das Plateau d'Avron. Im Zweiten Weltkrieg diente das Fort für Flakartillerie, und die Kasernen wurden 1944 zerstört. 1965 wurde die Anlage aus dem Militärdienst entnommen. Das Fort de Champigny umfasst eine gepflasterte Hoffläche, umgeben von Quartieren für 388 Soldaten. Es wurde 1979 in den Supplemental Inventory der Monuments Historiques aufgenommen und seit 1984 restauriert. Es dient heute als Jugendzentrum und ist ein Teil der Chemins de mémoire. Die Anlage bietet Ausblicke auf die Umgebung und ist Teil der historischen Festungsanlagen Pariss.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Fort
Ort
Chennevières-sur-Marne
Denkmalstatus
eingetragenes historisches Denkmal

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