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Podhradní Lhota
Gemeinde in Tschechien
Podhradní Lhota ist eine Gemeinde im Okres Kroměříž, etwa zehn Kilometer nordöstlich von Bystřice pod Hostýnem. Sie liegt am linken Ufer der Juhyně, an der Einmündung des Baches Škvořatina. Das Dorf ist geprägt von der Umgebung der Hosteiner Berge und der Podbeskydská pahorkatina. Nördlich verläuft die Bahnstrecke Hulín – Valašské Meziříčí, und die Bahnstation Rajnochovice liegt außerhalb des Dorfes. Die Geschichte von Podhradní Lhota reicht bis in die Jungsteinzeit zurück. Im 13. Jahrhundert wurde die Schauenburg, eine der größten Burganlagen Mährens, errichtet. Später entstanden die Neue Schauenburg und die Feste Kelč. Im 16. Jahrhundert wurden Mühlen und Pfarrkirchen gebaut, und im 19. Jahrhundert wurde die Gemeinde zur Selbstverwaltung geformt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Dorf unter dem Namen Burgsdorf deutscher Verwaltung unterstellt. In Podhradní Lhota gibt es mehrere sehenswerte Orte. Dazu zählen die Kapelle Mariä Sieben Schmerzen, der Burgstall Šaumburk und die Reste der Burg Nový Šaumburk. Auf dem Dorfanger stehen ein Denkmal für Kriegsopfer und eine Statue der Jungfrau Maria vom Hostýn. In der Flur Šraňky gibt es einen Bildstock mit einer Figur der hl. Anna aus dem Jahr 1818. Zudem gibt es eine Ausstellung mit Werken von Oldřich Drahotušský.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Kroměříž
- Seehöhe
- 386 m
In der Nähe
- Rozhledna Kunovická hůrka1.3 km
- Rajnochovice1.6 km
- Komárno1.9 km
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- Kelčský Javorník2.9 km
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