Schloss Buchholz (Vierkirchen)

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Schloss Buchholz (Vierkirchen)

Schloss im Landkreis Görlitz, Sachsen

Das Schloss Buchholz ist ein Herrenhaus im Ortsteil Buchholz der Gemeinde Vierkirchen im Landkreis Görlitz. Es steht im sächsischen Oberlausitz und diente als Hauptgebäude des Ritterguts Krischa. Das Gebäude wurde im frühen 19. Jahrhundert errichtet und unter Denkmalschutz gestellt. Es war ursprünglich Teil eines Ritterguts, das 1563 erstmals erwähnt wurde und 1693 durch einen Brand zerstört wurde. Das Schloss wurde 1806 unter Karl Friedrich von Hacke errichtet, der das Gut im Jahr zuvor erworben hatte. Es gehörte zwischen 1811 und 1830 Carl Wilhelm von Emmerich. 1906 kaufte Eduard Tillgner das Schloss und ließ es umbauen. 1936 wurde der Ort Krischa in Buchholz umbenannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss erneut umgebaut, wobei Teile der äußeren Gestaltung verloren gingen. Heute wird es als Wohnhaus genutzt. Das Schloss Buchholz ist ein zweigeschossiges Gebäude mit elf Achsen und Walmdach. Die drei mittleren Achsen sind als Risalit hervorgehoben, an der Nordwand ist die Fassade durch Pilaster gegliedert. Der Zugang erfolgt über eine Freitreppe an der Nordseite. Die Räume sind mit historischen Elementen und einer einheitlichen Fassade versehen. Aus dem Innenhof und den Räumen aus der Zeit vor 1945 können Ausblicke auf die Umgebung genossen werden. Die Lage im Ortsteil Buchholz ermöglicht einen Blick auf die umliegenden Landschaften der Oberlausitz.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Vierkirchen
Adresse
Buchholz 52; 53; 54; 55; 56; 57
Erbaut
1900
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Sachsen

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