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Taura
Gemeinde im Landkreis Mittelsachsen, Sachsen, Deutschland
Taura ist eine Gemeinde im Landkreis Mittelsachsen, im Westen des Kreises. Sie liegt im Sächsischen Granulitgebirge, 15 km nordöstlich von Chemnitz und 15 km östlich von Limbach-Oberfrohna. Die Gemeinde wird vom Holzbach im Süden, der Chemnitz im Osten und dem Cordieritgneisriff des Taurasteines im Westen begrenzt. Sie besteht aus den Ortsteilen Taura und Köthensdorf-Reitzenhain. Der Ort wurde erstmals 1378 urkundlich erwähnt und war bis 1994 als Taura b. Burgstädt bekannt. In der Geschichte gab es Hexenverfolgungen mit vier Verfahren, drei Prozesse endeten mit Freilassung. 2023 fand ein Bürgerentscheid über eine Gemeindeeingliederung mit deutlicher Mehrheit statt. Die Gemeinde hat eine Partnerschaft mit Deutsch Evern in der Lüneburger Heide. In Taura gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten wie den Taurastein, den Taurasteinturm, den Schusterstein, den Hockstein, die Bärenhöhle und die Strudeltöpfe. Der Naturlehrpfad in Markersdorf ist ein weiteres Highlight. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die B 107, B 95 und die A 4. Die stillgelegte Chemnitztalbahn wurde zum Radweg umfunktioniert, und der Museumsbahnhof ist Ausgangspunkt des Chemnitztal-Expresses.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Mittelsachsen
- Seehöhe
- 304 m
In der Nähe
- Markersdorf-Taura1.3 km
- Heimatstube Köthensdorf2.2 km
- Amselgrund2.5 km
- Historische Arztpraxis Dr. Böttger2.4 km
- Burgstädt2.5 km
- Claussnitz3.6 km
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