📷 Bild: Wikimedia Commons
Zygmunt Berling-Denkmal in Warschau
ehemalige Denkmal in Warschau, Polen
Das Denkmal für Zygmunt Berling steht in Warschau an der Wał Miedzeszyński, nahe dem Kreuzungspunkt mit der Trasa Łazienkowska. Es wurde 1985 enthüllt, um den Desant der 3. Dywizji Piechoty im September 1944 zu gedenken, bei dem der cherniakowskie Przystanek erobert wurde. Bis 1998 trug der nahegelegene Most Łazienkowski den Namen Berling, bis die Ustawe dekomunizacyjna 2016 die Entfernung des Denkmals vorsah. Das Denkmal wurde mehrfach mit Rote Farbe überstrichen und 2019 zerstört. Die zerbrochene Statue wurde in ein Museum gesendet, doch aufgrund verlorener Exponierbarkeit wurde sie nicht aufgenommen. Der Stadtrat von Warschau bat um Wiederherstellung, doch die Restauration wurde nicht umgesetzt. Stattdessen wurde ein Hundepark mit Aussicht auf den Platz eingerichtet. Die Statue wurde von Kazimierz Danilewicz entworfen und aus weißem Marmor aus Kojełgi gefertigt. Der Basaltsockel trägt den Namen und das Geburts- und Sterbedatum Berlings. Auf der Frontseite ist ein in Sandstein geritzter Adler zu sehen. Die Figur, die in Richtung der linken Flussseite ausgerichtet ist, hält eine Lupe in der rechten Hand und ist ab den Knien nach oben dargestellt, was als Zeichen der Unfähigkeit interpretiert wurde, dem kämpfenden Warschau zu helfen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Monument, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Warschau
- Erbaut
- 1985
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