Gröde

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Gröde

Hallig und Gemeinde im nordfriesischen Wattenmeer

Die Hallig Gröde liegt im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer im Kreis Nordfriesland. Sie besteht aus zwei Teilen, der nicht mehr bewohnten Hallig Appelland im Norden und der bewohnten Hallig Gröde im Süden, die um 1900 durch Küstenschutzmaßnahmen verbunden wurden. Ein Priel markiert den Übergang zwischen den beiden Teilen. Die Gemeinde Gröde ist mit sieben Einwohnern die kleinste selbständige Gemeinde Deutschlands. Sie umfasst auch die nicht dauerhaft bewohnte Hallig Habel. Die Hallig wird mehrmals im Jahr überflutet und hat zwei Warften, auf denen die Bevölkerung lebt. Die Knudtswarft hat vier Wohnhäuser, die Kirchwarft beherbergt die Schule, die Kirche und eine Lehrerwohnung. Die Kirche stammt aus dem Jahr 1779 und wurde mehrmals durch Sturmfluten beschädigt. Die Schule und die Lehrerwohnung stehen seit 2012 leer. Auf der Kirchwarft liegt der Friedhof neben dem Kirchen- und Schulgebäude. Die Nutzung der Schule hängt davon ab, ob Kinder auf Gröde wohnhaft sind. Auf der Hallig gibt es Vogelschutzstationen, Wiesen mit Strandflieder und ist eine Zwischenstation für Zugvögel. Die Verbindung zum Festland erfolgt über den Fährschiff „Seeadler“. Die Strom- und Wasserleitung sowie eine Telekommunikationsleitung verbinden Gröde mit dem Festland. Die Wirtschaft lebt vor allem von Küstenschutzarbeiten, Ferienwohnungen und Landwirtschaft. Der Tagestourismus spielt eine große Rolle, trägt aber wirtschaftlich nur geringen Nutzen bei.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Hallig, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Kreis Nordfriesland
Seehöhe
1 m

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