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Burgstall Böheimstein
Baudenkmal in Deutschland
Der Burgstall Böheimstein, früher auch Burg Pegnitz, liegt auf dem Schlossberg über der Stadt Pegnitz im Landkreis Bayreuth. Er ist ein freier Zugangspunkt mit einem Aussichtsturm aus dem Jahr 1923. Die Ruinen befinden sich auf dem 543 Meter hohen Schlossberg, etwa 500 Meter westlich des Marktplatzes. Die Gegend ist Teil des Naturparks Fränkische Schweiz – Frankenjura. Von Pegnitz aus sind die Ruinen über Wanderwege gut erreichbar. Die Burg wurde im Spätmittelalter von den Landgrafen von Leuchtenberg gegründet. Sie wurde 1357 als Veste erwähnt und später in Böheimstein umbenannt, um Kaiser Karl IV.s neuböhmisches Reich zu ehren. Die Burg war Amtssitz und wurde mehrfach zwischen verschiedenen Adelsfamilien verändert. Sie wurde 1553 während des Zweiten Markgrafenkrieges zerstört, nachdem sie mehrere Jahrhunderte lang als militärischer und administrativer Standort diente. Der Burgstall selbst ist heute als Ruine erhalten. Johann Christoph Stierlein schuf 1792 eine topografische Karte, die die Grundmauern und einen Graben der Burg zeigt. Umgebung des Burgstalls sind weitere Burgruinen wie Hollenberg, Pottenstein, Steinamwasser und Stein. Die Ruine bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft und ist Teil eines Netzwerks historischer Befestigungen in der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Burgstall
- Ort
- Pegnitz
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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