📷 Bild: Wikimedia Commons
Puigcerdà
Gemeinde in Spanien
Puigcerdà liegt in den katalanischen Pyrenäen auf einer Höhe von 1202 m in einem breiten Tal des Flusses Segre. Die Kleinstadt grenzt direkt an Frankreich und ist das Verwaltungszentrum der Comarca Cerdanya. Sie wird von mehreren Gemeinden umgeben, darunter La Guingueta und Sant Marc. Die Stadt ist bekannt für ihre Lage in den Bergen und ihre Verbindung zum Wintersport. Die Geschichte von Puigcerdà reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, als König Alfonso I. die Ortschaft gründete und ihr den Status einer Hauptstadt verlieh. Nach dem Erdbeben von 1428 wurde eine neue Burg errichtet, und im 1659 geschlossenen Pyrenäenvertrag fiel der östliche Teil der Cerdanya an Frankreich. Puigcerdà wurde dadurch zur Grenzstadt. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einer Sommerfrische, und seit 1956 wird Eishockey gespielt. Puigcerdà zeichnet sich durch eine lebendige Innenstadt mit engen Gassen aus, in der nur noch ein gotischer Glockenturm der zerstörten Kirche Santa Maria erhalten ist. Der Park Schierbeck, angelegt im 19. Jahrhundert, ist ein beliebter Ort für Spaziergänge. Die Stadt hat eine historische Verbindung zur Eisenbahn, die sie seit 1922 mit Barcelona verbindet. Bekannte Einwohner sind unter anderem der Maler Pere Borrell del Caso und der Eishockeyspieler Daniel Almendros.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Katalonien, Grenzstadt
- Ort
- Girona
- Erbaut
- 1178
- Seehöhe
- 1202 m
- Website
- http://www.puigcerda.cat
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