📷 Bild: Wikimedia Commons
Neumarkter Schanze und Wachthaus
Haus in Neumarkt am Wallersee
Die Neumarkter Schanze und das Torhaus wurden im Jahr 1638 während des Dreißigjährigen Krieges unter Fürsterzbischof Paris Lodron errichtet. Sie liegen in Neumarkt am Wallersee, direkt an der Kirchenstraße, und dienen heute als Zugang zur Pfarrkirche und zum Friedhof. Die Anlage umgibt den Kirchbichl und besteht aus einem Erdwall mit Rondellen sowie einem Torbau mit tonnengewölbtem Zugang. Die Schanze war ursprünglich eine Befestigungsanlage, die das Erzbistum Salzburg schützen sollte. Sie beherbergte eine Rüstkammer und einen Brunnen. Nach dem Marktbrand von 1675 wurde das Torhaus als Wohngebäude genutzt, bis 1746 der militärische Charakter aufgegeben wurde. Heute ist die Anlage weitgehend unverändert erhalten, mit einem dreigeschoßigen Haus aus Mauerwerk und Holz sowie einem rundbogigen Tor aus Konglomeratgestein. Die Schanze und das Wachthaus sind Teil der historischen Landschaft zwischen Salzburg und Linz. Sie sind in die Verteidigungsanlage der Pfarrkirche eingebunden und erinnern an den Marktbrand von 1879, bei dem das Wachthaus beschädigt wurde. Die Anlage gehört der Marktgemeinde Neumarkt, während das Wachthaus der Pfarrgemeinde zugeordnet ist. Die Räume umfassen den Erdwall, den Torbau und das Herberg-Stüberl, das heute als Teil der historischen Struktur dient.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gebäude
- Ort
- Neumarkt am Wallersee
- Adresse
- Kirchenstraße 5
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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