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Wallfahrtskirche Locherboden
Kirche in Mötz (13429)
Die Wallfahrtskirche Maria Locherboden liegt auf 816 m ü. A. am Höhenzug des Sassberges vor der Mieminger Kette, gut 150 m über dem Inntal. Sie gehört zum Dekanat Silz in der Diözese Innsbruck und wird am 24. April feierlich begangen. Neben der Kirche befinden sich eine Gnadenkapelle und eine Nachtwallfahrtskapelle, alle drei unter Denkmalschutz. Die Wallfahrtskirche wurde nach der wundersamen Heilung der Maria Kalb im Jahr 1871 gegründet. Die Zahl der Wallfahrer stieg rapide, sodass ein neuer Weg durch den Wald von Mötz zur Grotte gebaut wurde. 1881 wurde die Gnadenkapelle errichtet, und 1901 wurde die Kirche vollendet. Die Kirche ist neugotisch und verfügt über einen Südturm, Fresken mit Darstellungen des Kirchenjahres und ein Glasfenster mit Heiligenbildern. In der Kirche finden sich Fresken, die das Kirchenjahr mit vier Hauptfesten abbilden, sowie ein Hochaltar mit dem Mariahilfbild. Im Presbyterium sind die Auferstehung Christi, die Krönung Mariens und weitere religiöse Szenen dargestellt. Das Langhaus zeigt die vier Hauptfeste mit Prophetendarstellungen und die Evangelisten an den Wänden. Die Kirche ist ein zentraler Treffpunkt für Pilger und bietet einen ausgedehnten Blick über das Tal.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Mötz
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
- Sog. Ursprungskapelle Locherboden22 m
- Nachtwallfahrtskapelle Locherboden43 m
- Wallfahrtskiosk am Locherboden53 m
- Mariahilfbildstock323 m
- Kreuzweg von Mötz zur Wallfahrtskirche Locherboden329 m
- Brunnigkapelle/Streichenkapelle461 m
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