📷 Bild: Wikimedia Commons
Betsäule von Halle (Saale)
mittelalterlicher Bildstock
Die Betsäule von Halle ist ein gotischer Bildstock aus der vorreformatorischen Zeit, der heute am Universitätsring in Halle (Saale) steht. Sie wurde im Jahr 1455 errichtet, um Dank für Christi Hilfe bei der Überwindung der Pestepidemien von 1449 und 1452 auszudrücken. Ursprünglich stand sie außerhalb der Stadtmauern auf dem Gelände des späteren Leipziger Platzes, nahe dem städtischen Galgen. 1972 wurde sie in die Grünanlagen des Universitätsrings verlegt, wo sie heute steht. Die Betsäule besteht aus drei Bauabschnitten. Der Sockel ist pyramidenähnlich und verjüngt sich nach oben. Auf der Relieftafel sind die Kreuzigung Christi mit Johannes, Maria und Maria Magdalena sowie die Kreuztragung Christi dargestellt. Der Abschluss ist ein Maßwerkkamm. Die Betsäule gilt als sakrales Bauwerk und ist die einzige verbliebene mittelalterliche Freiplastik in Halle. Die Betsäule ist ein sehenswertes Denkmal in der Innenstadt von Halle. Sie steht in der Nähe des Riebeckplatzes und ist von Grünanlagen umgeben. Die Umgebung bietet ruhige Wege und Ausblicke auf die Altstadt. Die Betsäule ist Teil der historischen Landschaft und steht im Einklang mit dem Stadtbild. Sie ist ein Zeugnis der mittelalterlichen Kunst und Geschichte der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Monument
- Ort
- Halle (Saale)
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen-Anhalt
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