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Gloggnitz
Stadtgemeinde im Bezirk Neunkirchen, Niederösterreich
Gloggnitz liegt im Bezirk Neunkirchen im südlichen Niederösterreich. Die Gemeinde befindet sich auf 442 m ü. A. in der Gloggnitzer Bucht, im südwestlichen Zipfel des Wiener Beckens. Sie grenzt an die Gemeinden Weißenbach, Aue und Saloder. Die Stadt ist umgeben von dunkelgrünen Bergen und liegt am Fuße des Semmerings. Die Gloggnitzer Bucht ist ein geografisches Merkmal, das den Ort prägt. Gloggnitz wurde erstmals 1094 urkundlich erwähnt und war bis zur Aufhebung des Klosters im Jahr 1803 ein zentraler Ort der Benediktinermönche. Die Stadt erhielt 1926 die Stadtrechtsverleihung und wurde 1948 von Kreszentia „Zenzi“ Hölzl als erste Bürgermeisterin Österreichs geführt. Die Industrialisierung im 19. Jahrhundert und die Bahnverbindung von Wien führten zu wirtschaftlichem Aufschwung. Die Semmeringbahn wurde 1854 fertiggestellt und ermöglichte eine schnellere Verbindung. Gloggnitz ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie das Schloss Gloggnitz, das Schloss Stuppach und die Renner-Villa. Die Stadt verfügt über mehrere Kirchen, darunter die Katholische Pfarrkirche und die Evangelische Dreieinigkeitskirche. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen auch das Johannes-Nepomuk-Bildstock, das Kriegerdenkmal und das Ghega-Gedenkstein. Die Umgebung bietet weitere historische Stätten wie die Burg Wartenstein und die Burg Kranichberg.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadtgemeinde, Gemeinde in Österreich
- Ort
- Bezirk Neunkirchen
- Seehöhe
- 442 m
- Website
- https://www.gloggnitz.at
In der Nähe
- Christkönigskirche Gloggnitz75 m
- Kapelle hl. Othmar155 m
- Südbahnstrecke Semmering-Bahn (Gloggnitz-Mürzzuschlag)261 m
- Renner-Villa Gloggnitz282 m
- öffentliches Gebäude in Gloggnitz376 m
- Dreieinigkeitskirche (Gloggnitz)527 m
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