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Siedlung Weißenböckstraße
Kommunaler Wohnbau in Simmering (74159)
Die Siedlung Weißenböckstraße liegt im 11. Wiener Gemeindebezirk Simmering, zwischen dem historischen Ortszentrum und dem Wiener Zentralfriedhof. Sie erstreckt sich über die Simmeringer Hauptstraße 192–198 und die Weißenböckstraße 1–27. Die Anlage wurde im Roten Wien der Zwischenkriegszeit als kommunale Wohnsiedlung errichtet und zählt zu den schönsten Beispielen des Wiener Siedlungsbaus. Die Siedlung umfasst 128 Wohneinheiten und wurde in zwei Bauetappen zwischen 1922 und 1928 errichtet. In der ersten Phase entstanden 71 Reihenhäuser mit Nutzgärten und Ställen, während die zweite Bauetappe 1927/28 Wohnhäuser mit 56 Wohnungen entlang der Simmeringer Hauptstraße hinzufügte. Die Anlage wurde 2004–2005 saniert, wobei Fenster, Türen und das Dach erneuert wurden. Die Siedlung wird von der Simmeringer Hauptstraße, Reischekgasse, Petzoldgasse, Wilhelm-Kreß-Platz und Weißenböckstraße begrenzt. Die Mehrparteienhäuser aus der zweiten Bauetappe haben ein villenartiges Äußeres mit historistischen Fassadenelementen. Auf dem „Marktplatz“ steht ein Zierbrunnen, der von Fritz Tiefenthaler nach 1950 geschaffen wurde. Die Anlage ist denkmalgeschützt und Teil der Wiener Gemeindebauten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Art
- Großwohnsiedlung, Gemeindebau
- Ort
- Simmering
- Adresse
- Simmeringer Hauptstraße 194
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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