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St. Egidien
Gemeinde im Landkreis Zwickau, Sachsen, Deutschland
St. Egidien ist eine Gemeinde im Landkreis Zwickau und Teil der Verwaltungsgemeinschaft Rund um den Auersberg. Der Ort liegt am Übergang vom Sächsischen Granulitgebirge zum Erzgebirgsvorland, etwa elf Kilometer nordöstlich von Zwickau. Im Gemeindegebiet erreichen die Höhen bis zu 370 Meter. Der Lungwitzbach fließt durch den Ort, und die Talsperre St. Egidien liegt im Zuflussbereich des Kuhschnappelbachs. St. Egidien wurde erstmals 1320 urkundlich erwähnt und war bis ins 19. Jahrhundert Teil der Herrschaft Glauchau. 1858 erhielt der Ort Anschluss an das Eisenbahnnetz durch den Bahnhof St. Egidien. 1878 wurde die Bahnstrecke Stollberg–St. Egidien eröffnet, die den Zugang zum Kohlenrevier Lugau-Oelsnitz ermöglichte. 1952 begann die Nickelhütte St. Egidien mit der Verarbeitung von Nickelerzen, die 1990 stillgelegt wurde. Das Areal wurde später zum Industriepark Achat umgebaut. Im Ort gibt es mehrere sehenswerte Gebäude wie das Eulenhaus, das 1600 erbaut wurde, und die Kirche „Unserer lieben Frauen“. Die Gemeinde verfügt über ein Heimatmuseum und ein Mineralienkabinett. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die B 173 und die Bahnstrecke Dresden–Werdau. Zudem existiert ein Gewerbegebiet an der Grenze zu Lichtenstein. Die Gemeinde hat eine Grundschule, eine Oberschule und drei Kindertageseinrichtungen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Zwickau
- Seehöhe
- 269 m
- Website
- https://www.st-egidien.de/
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