📷 Bild: Wikimedia Commons
Villatuelda
Gemeinde in Spanien
Villatuelda liegt im Süden der spanischen Provinz Burgos, in der Autonomen Gemeinschaft Kastilien und León. Der Ort befindet sich auf dem Südufer des Río Esgueva, etwa 74 km südwestlich der Provinzhauptstadt Burgos. Die Gemeinde liegt in einer Höhe von ca. 915 m und ist von der Iberischen Meseta umgeben. Die nächstgrößere Stadt ist Aranda de Duero, die etwa 28 km südöstlich entfernt ist. Das Klima ist gemäßigt bis warm, mit einem jährlichen Niederschlag von etwa 475 mm, der sich außer in den Sommermonaten über das Jahr verteilt. Die Gemeinde hat eine lange Geschichte, die bis in das 10. Jahrhundert zurückreicht. Die erste schriftliche Erwähnung des Ortsnamens stammt aus dem Jahr 962. Im Jahr 1154 wurde der Ort dem Kloster San Juan in Burgos unterstellt. Seit dem 15. Jahrhundert stand die Gemeinde unter weltlicher Herrschaft. Die Bevölkerungsentwicklung wurde stark durch die Landflucht beeinflusst, die durch die Mechanisierung der Landwirtschaft und den Verlust von Arbeitsplätzen in den 1950er Jahren ausgelöst wurde. Villatuelda ist vor allem durch seine Kirche und andere historische Bauten bekannt. Die Iglesia San Mamés, geweiht dem hl. Mamas von Kappadokien, ist besonders für ihren mächtigen Glockengiebel und die romanischen sowie gotischen Elemente im Innern auszumachen. Zudem gibt es eine ausgemauerte „Römerquelle“, eine „Römische Brücke“ und ehemalige Felsenkelleranlagen in der Umgebung. Diese Sehenswürdigkeiten spiegeln die reiche Geschichte und Kultur des Ortes wider.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Burgos
- Seehöhe
- 913 m
- Website
- http://www.villatuelda.es
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