📷 Bild: Wikimedia Commons
Paninternational-Flug 112
Flugunfall der deutschen Fluggesellschaft Paninternational
Der Paninternational-Flug 112 war ein Charterflug der deutschen Fluggesellschaft Paninternational, der am 6. September 1971 vom Flughafen Hamburg startete und nach Málaga fliegen sollte. Die Maschine, eine BAC 1-11 mit dem Kennzeichen D-ALAR, stürzte kurz nach dem Start auf der in Bau befindlichen Autobahn A7 nahe Hasloh ab, nachdem beide Triebwerke Feuer fingen. Die Notlandung fand in der Nähe von Hasloh statt, wobei die Maschine auf einem kürzlich eröffneten Teilstück der A7 aufsetzte. Der Unfall führte zu 22 Todesfällen und 45 Verletzten, darunter ein Crewmitglied und 17 Passagiere, die bei der Kollision mit einer Brücke umkamen. Vier Schwerverletzte starben später im Krankenhaus. Die Maschine drehte sich um 180 Grad und kam an der Autobahnböschung zum Stehen. Die Copilotin Elisabeth Friske überlebte schwer verletzt und arbeitete weiterhin als Flugzeugführerin, bis sie 1987 bei einem anderen Unfall ums Leben kam. Die Notlandung auf der A7 nahe Hasloh war geprägt von einer katastrophalen Kombination aus technischen Fehlern und menschlicher Fehler. Die Tanks der Wassereinspritzanlage wurden fälschlicherweise mit Kerosin gefüllt, was zur Überhitzung der Triebwerke führte. Die Unfallstelle lag in der Nähe des Dorfes Hasloh, wo die Maschine auf einer noch nicht vollständig gebauten Autobahn landete. Die Umgebung umfasste eine Straße und eine Brücke, die bei der Kollision zerstört wurden. Die Flugroute führte über Hamburg und die A7, bevor der Notlandeversuch erfolgte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Flugunfall
- Ort
- Hasloh
Mehr in dieser Region entdecken
Themen rund um Schleswig-Holstein
In der Nähe
- Hasloh0 m
- Hundeschule Selma Schönbach899 m
- Hundezone Stadt Mensch Hund3.0 km
- Hundebadestelle Ellerau3.1 km
- Bönningstedt3.7 km
- Freibad Quickborn3.8 km
QR-Code