📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Schwedt
Schloss in Deutschland
Das Schloss Schwedt steht in der Stadt Schwedt/Oder in Brandenburg. Es war die Residenz der hohenzollerschen Nebenlinie Brandenburg-Schwedt. Der Bau begann im 17. Jahrhundert, nachdem Schwedt als Lehen vergeben wurde. Die Kurfürstin Dorothea initiierte den Ausbau, der bis 1685 andauerte. Der Nordflügel wurde 1701 bis 1704 errichtet. Das Schloss war eine barocke dreiflügelige Anlage, die sich an niederländischen Vorbildern orientierte. Das Schloss war bis 1689 bewohnt und stand bis zum Ende des 18. Jahrhunderts leer. 1794 wurde es kurzzeitig von Friedrich Ludwig Karl von Preußen erworben, und 1904 bis 1945 blieb es in der Hohenzollernfamilie. Im Zweiten Weltkrieg wurde es 1945 schwer beschädigt. Die Ruinen wurden 1962 gesprengt, und die letzten Überreste bis 1969 beseitigt. An der Stelle wurde ein Kulturhaus errichtet, das heute die Uckermärkischen Bühnen Schwedt beherbergt. Der ehemalige Schlossgarten wurde 2009 bis 2012 zum Europäischen Hugenottenpark umgestaltet. Dort finden sich historische Spuren wie Altbaumbestand, Kopien barocker Sandsteinplastiken und eine historische Sonnenuhr von 1740. Im östlichen Abschnitt wurde der historische Gartenzaun wiederhergestellt. 2018 wurde ein Modell des Stadtschlosses im Maßstab 1:33 enthüllt. Es ist aus Zinkdruckguss und ruht auf einem Sandsteinsockel.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Schwedt/Oder
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- Uckermärkische Bühnen Schwedt0 m
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