Keszthely

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Komitat ZalaBezirk Komitat Zala

Keszthely

Stadt in Südwestungarn

Keszthely ist eine Stadt mit etwa 18.000 Einwohnern am Westufer des Plattensees in Ungarn, im Komitat Zala. Die Stadt hat eine Fläche von 75,98 km² und wurde erstmals 1247 urkundlich erwähnt. Sie war im 18. Jahrhundert geistiger Mittelpunkt der Region und besitzt das Marktrecht seit 1421. Die Stadt wuchs durch die Türkenkriege nicht weiter, blieb aber unbesetzt. Heute ist der Tourismus der größte Wirtschaftszweig, mit Uferhotels und einer barocken Innenstadt. Keszthely hat eine reiche Geschichte, die bis in die Latènezeit zurückreicht. An der Westseite des Keszthely-Berglandes wurden Reste eines Gräberfeldes freigelegt, das auf die Früh- und Mittellatène datiert. Zwei Gräber mit Beigaben wie Gefäßen und Armreifen wurden 1966 ausgegraben. Ein italienisches Bronzefragment, vermutlich aus Umbrien stammend, wurde ebenfalls gefunden. Diese Funde zeigen Handelsbeziehungen im 4. Jahrhundert v. Chr. In der Stadt gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, darunter das Barockschloss der Festetics, das im 18. Jahrhundert erbaut wurde und heute eine Bibliothek mit über 50.000 Bänden beherbergt. Im Süden steht das Balaton-Museum mit archäologischen und geologischen Ausstellungen. Die ehemalige Karmeliterkirche Basilika St. Theresa ergänzt das kulturelle Angebot. Die Stadt ist über die Bahnstrecke nach Balatonfüred verbunden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Stadt in Ungarn
Ort
Kreis Keszthely

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