📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Ritzen
Schloss in Österreich
Schloss Ritzen liegt in der Stadtgemeinde Saalfelden im Salzburger Land und wurde ursprünglich als Burganlage im frühen Mittelalter errichtet. Im Laufe der Jahrhunderte veränderte sich die Bausubstanz ständig, wobei ein Großteil des Anwesens 1892 durch ein Feuer zerstört wurde. Erst 1964 erwarb die Gemeinde Saalfelden die Reste des Schlosses, was die Rettung der verbliebenen Bauteile ermöglichte. Die Geschichte des Schlosses reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück, als es unter dem Namen „Grub“ von der Familie Grafenberger besessen wurde. Das Schloss Ritzen ist heute ein bedeutendes Kulturdenkmal, das seit 1968 das Saalfeldner Heimatmuseum beherbergt. Das Museum umfasst eine Ausstellungsfläche von etwa 1.200 m² in 22 Schauräumen und beinhaltet eine der größten Krippensammlungen Österreichs. Die Krippen stammen oft vom Saalfeldner Krippenbauer Xandi Schläffer, der bis 1984 lebte. Die Ausstellung zeigt die traditionelle Bauweise und die Verbindung zur Landschaft des Steinernen Meeres. Die Besucher können sich in den Schauräumen über die Geschichte des Schlosses und die Krippenkunst informieren. Die Ausstellungen vermitteln Einblick in die Volkskultur und die lokale Geschichte. Ausblick auf das Steinernen Meer und die umliegenden Landschaften ergänzen das Erlebnis. Die Räume sind mit Ausstellungsstücken und Erklärungen zum Krippenbau sowie zur Geschichte des Schlosses ausgestattet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Saalfelden am Steinernen Meer
- Adresse
- Museumsplatz 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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