Grand EstBezirk Grand Est

fort Ney

Fort Ney, früher Fort Fransecky, ist ein Militärstützpunkt in der Region Straßburg. Es liegt im Wald von Robertsau, etwa fünf Kilometer nördlich der Stadt, am Ufer des Flusses Ill. Das Fort war Teil einer Verteidigungszone, die Straßburg schützte. Es wurde zwischen 1873 und 1876 gebaut und bis 1914 modernisiert. Die Geschütze kontrollierten den Fluss und andere Verkehrswege, darunter die Eisenbahnstrecke nach Lauterbourg. Das Fort war während des Zweiten Weltkriegs ein Zentrum für chemische Forschung. Deutscher Militärpersonal testete Gase wie Phosgen, wobei 52 Konzentrationslagerinsassen ausgesetzt wurden. Viele erkrankten schwer, vier starben. 1944 diente das Fort als Kommandozentrale der deutschen Truppen während der Befreiung von Straßburg. Die Stadt wurde am 23. November 1944 von französischen Panzertruppen befreit, die deutsche Besatzung gab am 25. November auf. Das Fort wird heute noch von der französischen Armee genutzt und ist nicht für den Publikumsverkehr zugänglich. Es ist Teil der militärischen Infrastruktur der Region und hat eine historische Bedeutung aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Die Umgebung umfasst den Wald von Robertsau und den Fluss Ill, die den militärischen Standort flankieren.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Fort
Ort
Straßburg
Erbaut
1873

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