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Rotenhain
Gemeinde in Deutschland
Rotenhain ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz und gehört zur Verbandsgemeinde Westerburg. Der Ort liegt neun Kilometer nordwestlich von Westerburg und umfasst den Ortsteil Todtenberg sowie die Wohnplätze Am Bahnhof, Stockumer Mühle und Todtenbergermühle. Die Gemeinde entstand 1969 aus den ehemaligen Gemeinden Rotenhain und Todtenberg. Die Geschichte von Rotenhain reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück. Die Ersterwähnung des Orts datiert auf 1289, und 1537 wird er als Sitz einer Vogtei erwähnt. Im Jahr 1809 lebten 143 Einwohner in Rotenhain, 1818 stieg die Bevölkerung auf 197. Die heutige Gemeinde entstand 1969 durch die Fusion der beiden Gemeinden. In Rotenhain gibt es die Alte Burg zu Rotzenhahn aus dem 13. Jahrhundert, eine spätmittelalterliche Turmhügelburg, die 1997 entdeckt und 2000–2002 rekonstruiert wurde. Die Pfarrkirche St. Martin aus dem Jahr 1220 wurde 1743 erweitert und verfügt über ein Wandmosaik aus über 50.000 Steinen. Der Bahnhof Rotenhain ist denkmalgeschützt und wurde 2017 zu einem Haltepunkt umgebaut.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Westerwaldkreis
- Seehöhe
- 465 m
- Website
- http://www.rotenhain.de
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