📷 Bild: Wikimedia Commons
St. Bonifatius (Weißenohe)
kirchliche Stätte in Deutschland
St. Bonifatius ist eine barocke Kirche in Weißenohe, Oberfranken. Sie steht im Ortskern und überragt den Ort mit einem 45 Meter hohen Turm. Die Kirche war ursprünglich die Klosterkirche der Benediktinerabtei und ist heute die Pfarrkirche der katholischen Gemeinde. Der Kirchenpatron ist der heilige Bonifatius. Die Kirche hat eine reiche Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. Sie wurde 1690 unter Abt Johann Gualbert I. neu gebaut und 1707 eingeweiht. 1722 erhielt sie vier Glocken, darunter drei im Turm. 1852 wurde eine neue Glocke für 1000 Gulden angeschafft. Die Kirche wurde mehrfach renoviert, zuletzt 1986–1997, wobei die Orgel und die barocken Altäre restauriert wurden. In der Kirche gibt es barocke Deckengemälde, Altäre und Heiligenfiguren. Die Fassade zeigt die Heiligen Bonifatius, Wunibald und Walburga. Die Kirche wurde 1949 mit einer neuen Glocke aus Bamberg ausgestattet. Im Chorraum steht ein Volksaltar, und die Kirchenbänke wurden erneuert. Die Statue des heiligen Bonifatius wurde 2007 an ihren ursprünglichen Platz zurückgestellt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Kirchengebäude
- Ort
- Weißenohe
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Wolfgang Dientzenhofer
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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