📷 Bild: Wikimedia Commons
Fort Wilhelm
Ehemaliges Fort in Bremerhaven
Das Fort Wilhelm stand an der Wesermündung in Bremerhaven und wurde 1834 von Hannover erbaut, um den ersten Hafen der Stadt zu schützen. Es war eine Befestigung aus Backstein, umfasste einen Halbkreis und war mit 18 Geschützen ausgestattet. Die Anlage lag nahe der Schleuse zum Hafen und war Teil einer Reihe von militärischen Strukturen, die die Stadt vor Angriffen schützen sollten. Fort Wilhelm hatte eher symbolische Bedeutung, da seine militärische Effektivität in Zweifel gezogen wurde. Die Dänen liefen die Wesermündung an, ohne beschossen zu werden, was die Schwäche Deutschlands zeigte. Die Anlage diente nach der gescheiterten Schleswig-Holsteinischen Erhebung als Lager für eine Galionsfigur und wurde später als Hospital für Cholerakranke genutzt. Sie wurde 1874 abgebrochen. Die Anlage war Teil einer Reihe von Befestigungen, darunter die Dockbatterie und die Weserhauptbatterie. Nach dem Krieg zwischen Preußen und Österreich 1866 wurden die Befestigungen aufgegeben und 1867 abgebrochen. Die Steine der Weserhauptbatterie wurden 1897 in die „Ruine“ im Park von Speckenbüttel verwandelt. Ein Portalstein des Turmforts stand lange im Speckenbütteler Park und wurde 1955 in seiner ursprünglichen Nähe aufgestellt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Fort
- Ort
- Bremerhaven
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