📷 Bild: Wikimedia Commons
Zisterzienserinnenabtei Himmelpforten
ehemalige Zisterzienserinnenabtei Himmelpforten in Ense, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Das Kloster Himmelpforten war eine Zisterzienserinnenabtei am Ufer der Möhne in der Gemeinde Ense. Es wurde 1246 gegründet und bis zur Säkularisation im 19. Jahrhundert bestand. Die Klosterkirche und andere Bauten wurden 1943 durch die Bombardierung der Möhnetalsperre zerstört. Die Abtei war Teil des Zisterzienserordens und unterlag verschiedenen Paternitäten, die bis ins 15. Jahrhundert reichten. Das Kloster war für seine wirtschaftliche und kirchliche Bedeutung bekannt. Es hatte Kontakte zu anderen Klöstern und spielte eine Rolle im Umfeld der Grafen von Arnsberg. Die Nonnen kamen oft aus ritterlichen Familien, und das Kloster besaß umfangreiche Landbesitzungen. Im 17. Jahrhundert wurde das Kloster mehrfach zerstört und wieder aufgebaut, wobei die Kirche 1725 geweiht wurde. Besucher können heute die Stätte des ehemaligen Klosters besuchen, an der ein Mahnmal die Möhnekatastrophe erinnert. Die ehemalige Pfarrkirche bleibt weiterhin die Pfarrkirche von Niederense. Die Umgebung umfasst die Gemeinden Niederense und Günne, die heute zu Ense gehören.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Ense
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