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Kapuzinerkloster Wiener Neustadt
Kloster in Wiener Neustadt (10545)
Das Kapuzinerkloster Wiener Neustadt ist ein barockes Kloster der Kapuziner in der Bahngasse der Stadt. Es steht zusammen mit der Kapuzinerkirche unter Denkmalschutz. Das Kloster wurde im 17. Jahrhundert aus der Ruine eines früheren Franziskanerklosters umbaut und umfasst eine Vierflügelanlage um einen Hof. Die Gebäude beinhalten gotische Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert sowie frühgotische Säulenfragmente aus dem 13. Jahrhundert. Im Obergeschoß sind barocke Stuckschnittspiegeldecken und eine Holztür mit barocker Holzschnitzerei aus dem Jahr 1710 vorhanden. Das Kloster hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Die Minoritenkirche wurde 1267 urkundlich erwähnt und der Langchor wurde um 1330 errichtet. Nach der Reformation ging das Kloster unter, bis es 1623 an die Kapuziner übergeben wurde. Die barocke Umbauarbeit begann in dieser Zeit. Die Klostergeschichte ist eng mit der Stadt Wiener Neustadt verbunden und zeigt die Entwicklung von einer Franziskaner- zu einer Kapuzineranlage. Der Klostergarten liegt im Südwesten des Klosters und endet an den Kasematten der ehemaligen Stadtmauer. Er umfasst einen Arkadengang mit toskanischen Säulen und ein Fragment des Langhauses der ehemaligen Minoritenkirche. 1935 bis 1936 wurde eine Kopie der Klosterneuburger Madonna von Pater Paschalis geschaffen. Die Gärten und die Mauerreste bieten einen Einblick in die historische Umgebung des Klosters.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Wiener Neustadt
- Adresse
- Bahngasse 23
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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