Zámek Radim

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Zámek Radim

Schloss in Tschechien

Der Zámek Radim ist ein ehemaliges Herrenhaus im Renaissancestil neben der alten Burg (heute Haus Nr. 2) in der mitteldeutschen Gemeinde Radim im Okres Kolín. Die Burg und der Areal des Schlosses wurden am 31. Dezember 1965 in die Liste der kulturellen Denkmäler eingetragen. Die Burg hat eine lange Geschichte, die bis in das 14. Jahrhundert zurückreicht, als die Familie Záruba die Region erhielt. Die Burg wurde im 15. Jahrhundert erstmals schriftlich erwähnt und war Teil einer Wasserburg im Feuchtgebiet der Výrovka. Der Zámek wurde im 17. Jahrhundert errichtet, als die Burg nicht mehr ausreichend für das Leben des Landverwalters war. Die erste vollständige Bauphase wurde 1610 abgeschlossen, was an der Inschrift auf dem Eingang zur Schwarzen Küche und dem Dekor des Saals im Obergeschoss dokumentiert ist. Die Burg blieb bis ins 19. Jahrhundert ein Teil der Anlage, bis sie im Jahr 1990 an die Nachkommen des ursprünglichen Eigentümers zurückgegeben wurde. Die Renovierungen und Restaurierungen wurden von den Eigentümern selbst durchgeführt, wobei ein einzigartiger Holzdeckenstil entdeckt wurde. Der Zámek hat eine quadratische Grundfläche von etwa 35 × 35 Metern und besteht aus drei Baukörpern, die einen Hof umschließen. Die Hauptgebäude folgen dem Stil der sächsischen Renaissance. Im Keller ist die Schwarze Küche funktionsfähig, und im Erdgeschoss gibt es einen großen Saal mit einem Treppenhaus und farbenfrohen Dekorationen. Auf dem Treppenhaus ist ein Zitat des heiligen Benedikt zu lesen: „Ora et labora“ (Modli und arbeite). Die Decken sind mit reichen Ornamentmalereien erhalten.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Radim
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien

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