Grossvenediger

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Grossvenediger

Berg in der Venedigergruppe an der Grenze zwischen Salzburg und Tirol

Der Großvenediger ist der höchste Berg der Venedigergruppe mit 3657 m ü. A. und liegt an der Grenze zwischen Osttirol und Salzburg. Er ist stark vergletschert, mit Gletschern wie Schlatenkees und Obersulzbachkees, die durch vier Grate getrennt sind. Der Gipfel wurde 1841 erstmals bestiegen, wobei Ignaz von Kürsinger die Bezeichnung „weltalte Majestät“ prägte. Die Besteigung lohnt sich durch die drei Normalwege: Nordanstieg, Ostanstieg und Südanstieg. Der Ostanstieg dauert etwa 8 Stunden mit 2200 Höhenmetern, während der Südanstieg als leichter gilt. Alle Wege führen durch spaltenreiches Gletschergelände und erfordern Vorsicht. Die Route über den Ostanstieg startet vom Matreier Tauernhaus und führt über das Venedigerhaus zur Neuen Prager Hütte. Auf dem Gipfel bietet sich ein weitläufiger Ausblick über die Hohen Tauern. Die Wege führen durch Gletscher- und Felsbereiche, wobei die Spaltengefahr und der Gratüberhang am Gipfel besonders beachtet werden müssen. Die Umgebung umfasst das Obersulzbachtal, das Defreggerhaus und das Venedigerkees, die als wichtige Wegpunkte dienen. Die Gesteine des Berges sind aus Granitoiden, die während der Alpenbildung entstanden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Berg
Ort
Neukirchen am Großvenediger
Seehöhe
3657 m
Quellen:Großvenediger (CC0-1.0)

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