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Újudvar
Gemeinde in Ungarn
Újudvar ist ein Dorf im Zala-Kreis in Ungarn. Es liegt wenige Kilometer nördlich der Ausfahrt der Hauptstraße 74 bei Nagykanizsa, entlang der Straße 7527 im Tal des Principalis-Kanals. Von dort führt die Straße 7528 nach Magyarszerdahely und schließlich zur Hauptstraße 74. Das Dorf ist über die Bahnlinie Szombathely – Nagykanizsa erreichbar, wobei die Bahnhofsanlage fast 2 Kilometer vom Dorf entfernt liegt. Das Dorf wurde erstmals 1193 als Ojvduor in einem Schriftstück des Königs Béla III. erwähnt. Es war Teil der Güter der Kreuzfahrter von Fehérvár und wurde vermutlich von der Königin Euphrosyne von Kiew an die Kathedrale Basilika von Székesfehérvár gespendet. Im 13. Jahrhundert war es ein Marktort und beherbergte eine Konventskirche, die später dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht wurde. Im 15. Jahrhundert wurde es von den Johannitern besessen, bis es später in die Hände der Nádasdy-Familie gelangte. Das Dorf hat eine historische Bebauung und war bis 1945 ein Bauerndorf. Es war bis ins 19. Jahrhundert ein kleiner Ort mit etwa zehn bewohnten Häusern und landwirtschaftlichen Flächen. Heute ist Újudvar ein kleiner Ort mit einer langen Geschichte und einer friedlichen Umgebung. Die Dorfstraße führt durch das Tal und bietet Ausblicke auf die umliegenden Hügel. Die Nachbarschaft umfasst die Stadt Nagykanizsa und die Gemeinde Magyarszerdahely.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Ungarn
- Ort
- Kreis Nagykanizsa
- Website
- http://www.ujudvar.hu
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