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Münsterbrücke
zweispurige Strassenbrücke mit beidseitigen Trottoirs in Zürich (ZH), Schweiz
Die Münsterbrücke in Zürich verbindet die Limmat zwischen dem Münsterhof, dem Stadthausquai und Limmatquai. Sie ist eine Strassenbrücke, die die Kirchen Fraumünster und Grossmünster verbindet. Die Bogenbrücke aus Natursteinen gilt als schönste Limmatbrücke der Stadt und ist der älteste noch im Originalzustand erhaltene Übergang über die Limmat. Die Brücke wurde zwischen 1836 und 1838 errichtet und war nach der Rathausbrücke die zweite befahrbare Limmatbrücke. Sie besitzt zwei Fahrstreifen und beidseitige Gehwege. Eine umfangreiche Instandsetzung kostete etwa sechs Millionen Euro und fand Ende der 1990er statt. An der westlichen Seite steht ein Reiterstandbild von Hans Waldmann, das 1937 eingeweiht wurde. Die Konstruktion besteht aus vier flachen Brückenbögen mit einer lichten Weite von 14,7 Meter und einer Pfeilhöhe von 2,1 Meter. Sie wurde mit Jurakalk und Gotthardgranit gebaut. Die Pfeiler und Fundamente sind auf Eichenholzpfählen gegründet. Das gusseiserne Geländer stammt aus dem Grossherzogtum Baden. Die Brücke wird seit 2004 als eines der drei Pilotprojekte des Plan Lumière beleuchtet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Brücke, Bogenbrücke, Straßenbrücke
- Ort
- Zürich
- Erbaut
- 1838
- Architekt
- Alois Negrelli von Moldelbe
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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